Team

Die Menschen hinter dieser Website…

…und was uns motiviert


Die “Freunde des AKHD” haben viele Gesichter in Gestalt hoch motivierter, engagierter und freiwilliger Helferinnen und Helfer. Alle persönlich vorzustellen würde den Rahmen dieser Seite sprengen. Zumal die meisten auch keinen Wert auf besondere Aufmerksamkeit legen und lieber im stillen Selbstverständnis zum Wohle der guten Sache werkeln.

Stellvertretend und als ihre Ansprechpartner möchten wir – die Menschen hinter dieser Website – uns kurz vorstellen.


Anja Nickel

Jahrgang 1969

Apothekenhelferin

30 Jahre aktive Sportkeglerin aus Leidenschaft zum Kegelsport, seit ca. 10 Jahren verletzungsbedingt nicht mehr aktiv, aber immer noch beim Kegelclub Falkeneck KV Riederwald in der Gemeinschaft zu finden.

Engagiert im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Spenden- und Sponsorenakquise, Veranstaltungsorganisation, sowie redaktionelle Gesamtleitung dieser Website

 

 

Kontakt: anjanickel@freunde-akhd.de

 

Die Krebserkrankung meiner Mutter war es, die mich zwang, mich erstmals bewusst mit dem Thema Tod und  Sterben auseinander zu setzen.

Durch die Begleitung zu den Chemotherapien und die vielen Krankenhausaufenthalte, lernte ich immer mehr Menschen kennen, todkranke Patienten und deren Angehörige, die ein ähnliches Schicksal mit uns teilten.

Besonders bewegt hat mich damals die Geschichte einer jungen Frau, bei der während der späten Schwangerschaft ein potenziell lebensverkürzender Tumor diagnostiziert wurde. Sie saß im Wartezimmer, genau an dem Tag als wir erfuhren, dass der Krebs bei meiner Mutter zurück gekommen war. Meine Mutter sagte damals zum Professor: „Ich bin schon alt aber die junge schwangere Frau müssen sie retten, sie erwartet ein Baby und Kinder sind das wichtigste auf der Welt!“

Nach einer anstrengenden Chemotherapiezeit, vier Jahren zwischen Hoffen und Bangen, kehrte der Krebs schließlich zurück und nach nur vier Monaten hatte meine Mutter den Kampf endgültig verloren.

Obwohl der Ausgang abzusehen war, traf mich der Tod meiner Mutter doch hart und unerwartet. Damals erkannte ich, wie wichtig es in so einer Situation ist, Menschen um sich zu haben, die einem Halt geben, einen durch den Schmerz und die Trauer tragen.

Die Liebe zu Kindern habe ich von meiner Mutter. Ihre Liebe zu meiner Schwester und mir war immer präsent. Als ich viele Jahre später erfuhr, dass ich selbst keine Kinder bekommen kann, brach für mich die nächste Welt zusammen. Aber ich hatte inzwischen gelernt, die unveränderlichen Umstände des Lebens zu akzeptieren. Und so lernte ich auch, was es für ein wundervolles Gefühl ist, sich für andere Kinder einzusetzen.

Auf der Suche nach einer sinnvollen und erfüllenden Möglichkeit, sich für Kinder zu engagieren, habe ich 2013 schließlich den AKHD kennen gelernt. Aber mir war auch schnell klar, dass mich die Begleitung todkranker Kinder und deren Familien emotional völlig überfordern würde. Daher habe ich bis heute keinen Befähigungskurs absolviert.

Statt dessen bringe ich meine Begeisterung für die gute Sache ein, meine Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen, sie zu motivieren und letztendlich zu Freunden und langjährigen Sponsoren zu machen. 2014 hatten meine Schwester und ich schließlich die Idee zu unserem Adventskalender, akquirierten Sponsoren und sammelten Sachpreise ein. Die ausführliche Geschichte finden Sie unter der Rubrik Adventskalender.

Doch im Sommer 2017 schlug das Schicksal erneut zu. Mein Schwager Klaus verstarb viel zu jung und völlig unerwartet. Doch neben dem menschlichen Verlust war auch unser inzwischen so beliebter  Adventskalender in Gefahr. Schließlich hatte Klaus die Website betreut, auf der die Leute sehen können, ob sie etwas gewonnen haben. Wie sollte es also weitergehen?

Doch wie das Schicksal so spielt. Kurz vorher hatte ich durch Zufall Stefan kennen gelernt, der sich auch sofort bereit erklärte, den Job zu übernehmen. Mehr noch, er hatte die Vision, aus der kleinen,  improvisierten Webseite etwas richtig Großes zu machen. Eine Plattform, auf der wir über unsere Aktivitäten berichten und ganz viele Menschen erreichen und mit ein wenig Glück auch für das gemeinsame Ziel begeistern können. Und – voila – hier ist sie nun!

Aus allem im Leben entsteht etwas Neues – Anderes – Gutes. Es ist toll, helfen dürfen. Es ist toll, täglich neue und wunderbare Menschen kennen zu lernen. Und es ist toll, die Welt jeden Tag ein klein wenig besser und menschlicher zu machen.

Was ich damit sagen will: Mir schenkt dieses Engagement jeden Tag sehr viel Freude und ich bin mit ganzem Herzen bei der Sache. Aus den haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, den betreuten Familien und nicht zuletzt den vielen Unterstützern, wurden sehr schnell neue Freunde.

Danke dafür!


Petra BickermannPetra Bickermann

Jahrgang 1964

Bürokauffrau – seit über 20 Jahren Sachbearbeiterin in einer Kranken- und Pflegekasse.

Vor vielen, vielen Jahren Sportkeglerin wie meine Schwester Anja Nickel – allerdings nie so richtig erfolgreich und auch nicht so ausdauernd wie mein Schwesterchen.

Seit 1989 Mutter eines wundervollen Sohnes – Wahnsinn.

Engagiert im Bereich Öffentlichkeitarbeit, Spenden- und Sponsorenakquise, Veranstaltungsorganisation und Texte im Frankfurter Dialekt (Frankfodder Gebabbel)

Kontakt: petrabickermann@freunde-akhd.de

 

Mein Sohn war erwachsen und ich auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung in meiner Freizeit. Durch meine Schwester Anja hatte ich 2013 erfahren dass es den AKHD gibt. Sie hatte mir 2013 einen Adventskalender zu Gunsten des AKHD Düsseldorf geschenkt. Dazu dann später noch etwas.

Bei einem Infoabend in Hanau beim AKHD erfuhr ich was der AKHD genau macht. Ich wollte mit meiner Zeit ja etwas Sinnvolles anfangen und nach dem Infoabend reifte der Gedanke sich als Ehrenamtliche beim AKHD einzubringen. Gesagt, getan. 2014 habe ich einen Befähigungskurs gemacht.

Im Sommer 2014 konnte ich meine erste Begleitung in einer betroffenen Familie beginnen. Es war eine wundervolle aber auch eine starke emotionale Erfahrung. Ich musste  feststellen, dass ich eine direkte Begleitung emotional nicht hinbekomme. Aber das Schöne am AKHD ist – jeder kann sich so einbringen wie es ihm möglich ist. Deshalb engagiere ich mich u. a. in der Öffentlichkeitsarbeit. Hierzu gehört auch der Adventskalender.

Meine Schwester Anja stellte mir irgendwann 2014 die Frage ob wir für den AKHD in Frankfurt und Hanau nicht auch so einen Adventskalender auf die Beine stellen können wie es die Biker4Kids für den AKHD in Düsseldorf tun. Ich sagte zu Ihr: „ Haben wir nicht immer fast alles irgendwie zusammen geschafft was wir uns vorgenommen haben?“ Und ja seit 2014 gibt es unseren Kalender. Es ist schön zu sehen wie der Kalender zur Unterstützung der Arbeit des AKHD beiträgt.

Ich habe seit ich den AKHD und seine tollen Menschen kenne, viel gelernt: es gibt kein falsch, es ist nicht schlimm wenn man mal nein zu etwas oder jemandem sagt, es ist jetzt nicht leichter über das Thema Tod zu sprechen – es ist anders. Und ganz wichtig: es gibt so viele tolle starke kleine und große Menschen die so positiv unterwegs sind obwohl sie es doch nicht leicht haben. Wir zusammen- wundervoll.

Danke!


Stefan Krämer

Jahrgang 1964

Abgeschlossene Ausbildungen zum Elektroinstallateur und Rettungsassistent

20 Jahre haupt- und ehrenamtlich in der Notfallmedizin und im Katastrophenschutz tätig

Weiterbildungen im Bereich Naturheilkunde, Psychologie, Neurobiologie und Bewusstseinsforschung

Fünf Jahre Mitarbeit bei einem Partner der „Frankfurter Tafel e. V.“, vorwiegend in der Verwaltung und Spendenakquise

Engagiert bei der Erstellung, Gestaltung und Pflege dieser Website, sowie im redaktionellen und organisatorischen Bereich

Kontakt: stefankraemer@freunde-akhd.de

 

 

Als ich im Sommer 2017 eher zufällig durch Anja den AKHD und seine vielen ehrenamtlichen Helfer/innen kennenlernte, war ich tief beeindruckt, wie selbstverständlich und engagiert hier angepackt und geholfen wird. Durch meine langen Jahre im Rettungsdienst ist mir keine Form menschlichen Leids fremd. Nicht nur, was die Patienten betrifft, auch aus Sicht der Angehörigen. Der Umgang mit Tot und Trauer gehörte zum Alltag. 

Nachdem ich mich gründlich über die Arbeit des AKHD informiert hatte, beschloss ich, einfach mit anzupacken. Aus gesundheitlichen Gründen bin ich seit vielen Jahren berufsunfähig und wollte mit meiner freien Zeit wieder etwas Sinnvolles anfangen.

So entstand die Idee zu dieser Website, die ich in meiner Funktion als Hobby-Webmaster realisieren konnte und auch redaktionell mit betreue. Bei den Freunden des AKHD kann ich meine breit gefächerten Erfahrungen im Bereich Organisation, Spendenakquise und Marketing in den Dienst der guten Sache stellen.  Ein gutes Gefühl!